Husumer Bucht Reisen und Urlaub

Zentrum der Ferienregion Husumer Bucht ist die Nordseehafenstadt Husum. Theodor Storm widmete seiner Heimatstadt vor rund 150 Jahren das Gedicht „Graue Stadt am Meer“. Das würde ihm heute sicher nicht mehr einfallen. Husum ist bunt! Alte Giebelhäuser mit weißer, gelber, roter und blauer Fassade säumen die engen Straßen und kopfsteingepflasterten Gassen. Die Nordsee und der Nationalpark Wattenmeer reichen bis in den Husumer Binnenhafen hinein

Auf Wattwanderungen und Schiffsfahrten erklären Mitarbeiter der Naturschutzorganisationen Gästen die Geheimnisse der einzigartigen Landschaft des Wattenmeeres: Hochspezialisierte Pflanzen und Tiere, die sich an den Wechsel der Gezeiten oder die extremen Bedingungen der Salzwiesen angepasst haben. Seehunde, die sich auf den Sandbänken aalen. Die in der Nordsee heimischen Schweinswale. Oder die Millionen Zugvögel, die im Frühjahr und Herbst an der Nordseeküste rasten und sich dort für ihre Weiterreise stärken. Und natürlich die zehn Halligen im Wattenmeer, kleine Eilande ohne Deich, die es nur an der nordfriesischen Nordseeküste gibt.

Mit dem Westwind im Rücken erreicht man auf dem Nordseeküsten-Radweg über den Luftkurort Schobüll (Husumer Bucht) die Halbinsel Nordstrand, die Hamburger Hallig oder die Köge im nördlichen Nordfriesland – das von Theodor-Storm in seinen Werken so oft beschriebene „Schimmelreiterland“ - Marschenland, das teilweise vor wenigen Jahrzehnten noch Teil des Wattenmeeres war.

Süd¬westlich von Husum streckt sich die Halbinsel Eiderstedt ins Meer hinaus, ebenfalls gut mit dem Rad zu erkunden. 18 Kirchtürme und stolze Haubarge, die regionstypischen Bauernhäuser mit dem hohen Dach, so z.B. der berühmte „Rote Haubarg“ in Witzwort (Husumer Bucht), weisen Radlern hier den Weg – bis am Horizont das beliebteste Fotomotiv der schleswig-holsteinischen Nordseeküste auftaucht: Der Westerhever Leuchtturm.

Ländliche Idylle erradelt man sich über Mildstedt (Husumer Bucht) weiter im Landesinneren, etwa in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge. Hier finden auch Wanderer und Reiter ein weites, gut ausgeschildertes Wegenetz und Raum zum Einssein mit der Natur. Inline-Skater nutzen die Teerwege am Deich und in der Marsch für ihre rasanten Fahrten.
Surfer und Kitesurfer zieht es hingegen bis nach St. Peter-Ording. Der Urlaubsort mit der „größten Sandkiste der Welt“ ist von Husum aus in 40 Minuten erreicht – wer schneller aufs oder ins Wasser will, hat in Simonsberg, Schobüll und am Husumer Dockkoog Gelegenheit.

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Der Tipp wurde von Readaktion am 05. 09. 2008 hinzugefügt

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Karte Husumer Bucht: Lage und Anfahrt Husumer Bucht Reisen und Urlaub


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