Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg
Moritzburg ©Charlotte Nordahl CC

Das Lust und Jagdschloss Moritzburg von August dem Starken

Der Anfang des Schlosses war 1542 als Herzog Moritz von Sachsen ein kleines Renaissance Jagdschloss errichten ließ. Kurfürst Friedrich August I., auch August der Starke genannt, ließ das Schloss ab 1723 zu einem Lustschloß mit Hilfe der besten Künstler aus Sachsen ausbauen.
Im Rahmen einer Führung können heute Räume mit barocker Ausstattung aus der Zeit August des Starken besichtigt werden. Lohnenswert sind auch Spaziergänge in der großen Gartenanlage und rund am den See der das Schloss umgibt.

Tipp Anfahrt: Von Radebeul fährt regelmäßig eine Dampflok bis nach Moritzburg.

Eintrittspreis und Öffnungszeiten:


Januar: Sa und So 10:00 - 16:00 Uhr
Februar und März: Di bis So 10:00 - 16:00 Uhr
April bis Oktober: Mo bis So 10:00 - 17:30 Uhr
November und Dezember: Di bis So 10:00 - 16:00 Uhr

Erwachsene: 6,50 Euro Kinder (7-16) 1,- Euro

Anfahrtsbeschreibung:


Schloss Moritzburg und Fasanenschlösschen
01468 Moritzburg

Parkplätze in der Nähe des Schlosses

Homepage: Schloss Moritzburg

(18 Bewertungen)

Der Tipp wurde von Thorsten am 05. 07. 2007 hinzugefügt

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Kommentare

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Fasanenschlößchen
Ich hätte gern gewußt wie man sich für ca. 18.05.08 für eine Führung mit 4 Personen anmelden kann. evt. über internet.Danke Ihr Uhu
Geschrieben von Uhu am 16. April 2008

Aus Lust wird Frust
Moritzburg an einem gewöhnlichen Wochenende, 16 Uhr:
Wir kommen aus Richtung A 13 von Berlin und möchten nach Moritzburg zum Kaffeetrinken. Da kann man anschließend um den Schlossteich oder im Fasanengarten einen schönen Spaziergang machen. Gute Idee, denken wir. Es ist Sonnabend, 15 Uhr und recht dichter Verkehr. Das Moritzburg nicht weit sein kann, erkennt man daran, dass immer mehr Autos rechts und links der Fahrbahn stehen. Zum Frauenteich führt ein Feldweg hinunter. Dort stehen etwa 20 Autos – und ein gelbes Schild mit einem Uhu drauf, das wahrscheinlich in keiner Fahrschule gelehrt wird, weshalb es also die 20 Fahrzeugbesitzer einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Hier ist also das Abstellen von Fahrzeugen verboten. Einen Fußweg gibt es auch nicht, weshalb die Besitzer dieser Fahrzeuge sich auf der standstreifenfreien S80 gen Moritzburg aufmachen. Mit Kind und Kegel, Kinderwagen und Hund. Und Oma. Mit Rollator. Wir fahren weiter bis zum Beginn des Friedewaldes. Hier stehen die Autos jetzt dicht an dicht rechts und links im Landschaftsschutzgebiet. Immer mehr Menschen laufen auf der Fahrbahn. Man kann ihnen ausweichen, weil zum Glück nichts entgegenkommt. Man ist Stopp. Nichts geht mehr. Fast nichts. In kurzen Sprüngen gelangt man schließlich zum Parkplatz der Wildfütterung. Der ist zu, weil überfüllt. Ratlose Ausflügler stehn blinkend mit ihren Karossen davor. Es dauert einige Zeit, ehe ihnen dämmert, dass Wildfütterung per Auto nicht geht – es sei denn, man parkt wild im Wald.
Also weiter Richtung Schlossparkplatz. Die Blechlavine folgt im Schrittempo einigen Pferdegespannen. Überholen is nicht. Kurvenreiche Strecke. Gefühlte zwei Stunden später kommen wir am Parkplatz Kutschketeich vorbei, den wir aber links liegen lassen, weil die Auswahl an Gaststätten im Bereich des Schlossparkplatzes sicher größer ist. Nun können wir schon das Schloss sehen, das wir vermutlich in einer stunde erreicht haben werden. Mittlerweile überqueren so viele Fußgänger kraft Masse die Meißner Straße, dass die Autofahrer einfach gezwungen sind, stehen zu bleiben. Auf dem Schlossparkplatz war zum Glück in einer staubigen Ecke noch was frei – allerdings waren die anliegenden Gaststätten sind überfüllt. Man hört das Magenknurren der vielen Frustrierten. Warum wollen ausgerechnet jetzt um diese Zeit so viele Leute Kaffee trinken? Vielleicht gibt’s noch woanders was. Mal Touristinfo fragen... „Oh, jetzt bin ich einen frischen Apfelkuchen getreten – aus Pferdeäpfeln. Mist!“ Und auch noch alles umsonst. Touristinfo geschlossen. Im Internet waren keine angegeben. Wir dachten, das bedeutet, das sie immer offen ist.
Wir hangeln uns von Gaststätte zu Gaststätte durch den Ort und werden endlich am Bahnhof fündig. Was Besonderes gibt’s hier nicht außer sehr gutes und deshalb angemessen teures Eis mit handelsüblicher Umverpackung. Ja, macht nichts. Wenigstens sehen wir die Bimmelbahn. Es ist um die Zeit schon die letzte. Was? Schon so spät? Wir wären jetzt gern mit einer Pferdekutsche zum Parkplatz zurückgefahren, aber es ist keine mehr zu sehen.
Geschrieben von Arda Lien am 27. July 2010

Shitstorm zur Hengsparade
Seh ich auch so. Zur diesjährigen Hengstparade stank der ganze Ort zum Himmel. Die Reiter und Kutscher scheint das nicht anzuheben.
Geschrieben von KlausDK am 11. September 2012



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