Lyonel Feininger Galerie
In Quedlinburg ist Lyonel Feininger (1871-1956) bekanntlich nie gewesen. Dass es heute die Verbindung zur Welterbestadt gibt, ist Hermann Klumpp zu verdanken, dem Freund des Künstlers und gebürtigen Quedlinburger, dessen umfangreiche Sammlung mit Werken Feiningers die Gründung der Lyonel-Feininger-Galerie in seiner Heimatstadt erst ermöglichte. Die Umgebung hatte Feininger allerdings kennen gelernt. Während des Ersten Weltkrieges durfte Lyonel Feininger als Ausländer nur eingeschränkt in Deutschland reisen. Durch die Vermittlung des Berliner Galeristen Herwarth Walden verbrachte der Künstler den Sommer 1917 und 1918 in Braunlage im Harz. Dort entstand in beiden Jahren eine Vielzahl von Landschaftszeichnungen, in denen Feininger seine durch den Kubismus angeregte künstlerische Ausdrucksweise weiterentwickelte. Die Baumstudien und Ansichten von Dörfern und Wäldern sind reduzierte Naturdarstellungen, die mit wenigen Strichen und Grauabstufungen auskommen. Hier im Harz begann Feininger im Sommer 1918 wohl auch sein Holzschnittwerk, das sich nahezu vollständig im Bestand der Lyonel-Feininger-Galerie befindet.
Eintrittspreis und Öffnungszeiten:
Eintritt frei
Adresse:
Lyonel Feininger Galerie
Finkenherd 5a
06484 Quedlinburg
Tel: 03946-2238
Fax: 03946-2384
Homepage: Lyonel Feininger Galerie
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Der Tipp wurde von Redaktion am 06. 08. 2009 hinzugefügt
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