Saar Hunsrück Steig

Im Saarland beginnt der Steig am Aussichtspunkt Cloef mit Blick auf die Saarschleife und führt die Wanderer über Losheim am See, Weiskirchen, Wadern, Nonnweiler, Hermeskeil, Thalfang am Erbeskopf, Morbach und Herrstein bis in die Edelsteinmetropole Idar-Oberstein sowie über Kell am See und Ruwer in die Römerstadt Trier. Schmale, abwechslungsreiche Pfade, weicher Waldboden und immer wieder herrliche Aussichten bieten ein unverfälschtes Naturerlebnis. Der Weitwanderweg lässt sich gut in fünf Abschnitten aufteilen.

Auf fünf Teilabschnitten die Vielfalt erleben
Der 41 Kilometer lange Abschnitt von der „Saarschleife“ in Mettlach-Orscholz bis nach Weiskirchen garantiert Plätze mit herrlichen Aussichten und urigen Landschaften. Zudem bieten das Erlebniszentrum von Villeroy & Boch in Mettlach und der Losheimer Stausee in diesem Streckenabschnitt interessante Ausflugsziele. Rund um Losheim ermöglichen zudem zahlreiche zertifizierte Rundwanderwege, so genannte Extratouren, einen längeren Wanderaufenthalt.
Der Abschnitt von Weiskirchen nach Hermeskeil mit einer Länge von 33 Kilometern führt durch das Herz des Hochwaldes. Bäume, Blumen, Wasser, die Jungvieh-Alm Wadrill und wunderbare Täler prägen diesen Weg. Sehenswert sind neben dem Staudengarten in Weiskirchen, der Mechanische Musiksalon, der Wild- und Wanderpark, das Naturpark-Informationszentrum und die Grimburg.
Wandern auf hohem Niveau mit viel Licht, viel Wald, 600 bis 800 Meter weite Höhenzüge und einer Menge Ruhe verheißen die 40 Kilometer von Hermeskeil nach Morbach. Neben dem Informationszentrum des Naturparks Saar-Hunsrück in Hermeskeil mit der Erlebnisausstellung „Mensch und Landschaft“ sorgen die Primstalsperre, der größte keltische Ringwall Mitteleuropas in Otzenhausen und der Erbeskopf, höchster Berg in Rheinland-Pfalz, mit seiner Aussicht von 818 Meter Höhe für Abwechslung.
Von Hermeskeil nach Trier ist entspanntes Wandern auf meist naturbelassenen Pfaden, begleitet von Wein, Geschichte, Kultur und urbaner Abwechslung angesagt. Trier, die älteste Stadt Deutschlands mit ihren 8 Weltkulturerbestätten, lockt ebenso wie die Freizeitattraktionen in Kell am See, die sagenumwobene Felsformation im Osburger Hochwald und die Riveris-Talsperre.
Von Morbach im Hunsrück bis hinab nach Idar-Oberstein an die Nahe führt der letzte Abschnitt mit einer Länge von 30 Kilometern. Er ist geprägt durch einige steile Abstiege, weite Ausblicke und eindrucksvolle Quarzit- und Felsformationen an der Deutschen Edelsteinstrasse. Sehenswürdigkeiten wie die Wildenburg mit dem Wildfreigehege und der Naturpark Infostelle, das Deutsche Edelsteinmuseum und die Felsenkirche in Idar-Oberstein liegen am Weg.

Ein Weg in Premiumqualität
Als Premiumfernwanderweg setzt der Saar-Hunsrück-Steig mustergültig die Qualitätskriterien des Deutschen Wanderinstituts um: Die naturnahe Streckenführung sowie die landschaftliche und kulturellen Highlights erfüllen den Anspruchskatalog. Sein Alleinstellungsmerkmal: Der Steig zeichnet sich durch einen besonders hohen Anteil an Naturwegen auf. Er ist der einzige Wanderweg, der zu 63 Prozent Naturwege aufweist und dessen Asphaltwegeanteil unter fünf Prozent liegt. Außerdem ist der Steig übersichtlich mit Wegweisern ausgeschildert, die an allen Kreuzungen über den Standort sowie über Nah- und Fernziele mit dazugehörigen Entfernungsangaben informieren. Entlang der Strecke erkennen Gäste wanderfreundliche Betriebe, die als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ zertifiziert wurden.

Kartenmaterial und „Pocketguide Saar-Hunsrück-Steig“
Mit dem „Pocketguide Saar-Hunsrück-Steig“ von Saarland Tourismus lassen sich Wanderungen auf dem Saar-Hunsrück-Steig einfach planen. Die gesamte Etappe von Orscholz an der Saarschleife bis nach Idar-Oberstein und der Abzweigung nach Trier sind umfangreich beschrieben.

Homepage: Saar Hunsrück Steig

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Der Tipp wurde von Thorsten am 21. 05. 2008 hinzugefügt

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