Koloss von Prora

Koloss von Prora
Prora ©Steffen Löwe

Die Museumsmeile am Koloss von Prora

Der Koloss von Prora gehört sicher eine umstrittene Sehenswürdigkeit, da er auf die nationalsozialistische Organisation KdF Kraft durch Freude zurück. Der etwa 5 Kilometer lange und monoton gebaute "Koloss" liegt vor einem sehr schönen Sandstrand und sollte ein Seebad für 20.000 Gäste werden. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges wurden die Bauarbeiten eingetstellt. Nach dem Krieg diente der Koloss von Prora der Nationalen Volksarmee NVA als Kaserne und wurde zum Sperrgebiet erklärt.

Heute wird nur ein kleiner Teil des Kolosses genutzt. Bekannt ist die Museumsmeile mit einem KdF-Museum, dem Museum der NVA und einem Boxsportmuseum. Auch verschiedene kleinere Galerien haben sich angesiedelt. In weiten Teilen verfällt das unter denkmalschutz stehenden Gebäudes zusehends. Sehr beliebt, auch bei FKK Anhängern ist der Strand vor dem Koloss von Prora. Die Discothek M3 sorgt für Unterhaltung am Abend. Teile des Kolosses wurden 2005 an ein privates Konsortium verkauft und es ist der Ausbau der Museumsmeile zu einem Hotelkomplex geplant.

Anfahrtsbeschreibung:


Etwa 4 Kilometer nach Binz in Richtung Mukran kommt rechts die Abfahrt zu den tagsüber kostenpflichtigen Parkplätzen

Homepage: Koloss von Prora

(18 Bewertungen)

Der Tipp wurde von Thorsten am 02. 08. 2007 hinzugefügt

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Karte Prora: Lage und Anfahrt Koloss von Prora


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Schreibfehler
Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer Beschreibung ist ein Schreibfehler aufgefallen. "eingetstellt."
Geschrieben von Jan Riedel am 20. July 2011

Prora KdF
Hallo ihr Lieben,
ich finde es nicht schön um es gelinde zu sagen eine Frechheit das gesamte Areal an einen Investor oder auch 2 oder 3 egal zu verscherbeln. Eigentumswohnungen zu bauen damit sich irgendwelche Heuschrecken eine goldene Nase verdienen können. Anstatt etwas sinnvolles mit dem ganze Objekt zu tun.
Museum ist ok Aber brauchen wir dann noch mehr Luxus??? Keiner kann im Moment an den Strand - an einen wie ich meine schönen Strand. Ich möchte wissen wer sich so etwas ausdenkt.
Nicht mehr anzuschauen und von Geschichte keine Spur.
MfG P.Becker
Geschrieben von Peter Becker am 26. February 2015



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