Der Frankenweg - Wandern in der Fränkischen Schweiz

Der Frankenweg - Wandern in der Fränkischen Schweiz
Pottenstein ©Tourismuszentrale Fränkische Schweiz

Blick über Pottenstein

Der Frankenweg - vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

Als erster Fernwanderweg in Bayern ist diese zirka 520 Kilometer lange Route mit dem Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ durch den Deutschen Wanderverband ausgezeichnet worden. Insgesamt führt dieser Wanderweg, ausgehend vom Endpunkt des Rennsteiges im Frankenwald durch weitere fünf Ferienregionen Frankens. Dies sind das Obere Maintal-Coburger Land, die Fränkische Schweiz, Frankenalb, Fränkisches Seenland und das Altmühltal. Der schönste Teil der Route führt durch die Fränkische Schweiz.

Wegverlauf: Im Raum Scheßlitz beginnt der Abschnitt Fränkische Schweiz. Er durchquert die Gemeinden Königsfeld, Heiligenstadt, Wiesenttal mit Streitberg und Muggendorf, Gößweinstein, Pottenstein, Obertrubach, Egloffstein, Gräfenberg und Weißenohe, insgesamt zirka 120 Kilometer. Der Frankenweg ist mit einem eigenen Markierungszeichen ausgeschildert. Immer wieder findet man auf den zahlreichen Schau- und Hinweistafeln entlang der Strecke Anregungen, die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten in leicht erreichbarer Nähe erklären.

Wegbeschreibung:

Scheßlitz – Heiligenstadt = 23 km

Scheßlitz bietet ein historisches Ortsbild mit dem Zunfthaus der Brauer, sakralen Sehenswürdigkeiten. Über die Giechburg (mit teilweiser renovierter Burganlage und Hotel) führt der Weg zum Gügel (Wallfahrtskirche) und Resten einer mittelalterlichen Burganlage nach Neudorf. In Laibarös beginnt ein interessantes Trockental mit Karstquellen, das bis zur Heroldsmühle mit seinem riesigen Wasserrad führt. Hier kreuzt auch der Heiligenstädter Naturlehrpfad. Über Burggrub führt der Frankenweg weiter nach Heiligenstadt, Zentrum des Leinleitertales mit drei Mountainbikestrecken und einem berühmten Osterbrunnen. Ganz in der Nähe steht auch das berühmte Schloss Greifenstein. Quertiermöglichkeiten in Scheßlitz, Giechburg und Heiligenstadt.

Heiligenstadt – Muggendorf = 21 km

Über Veilbronn, direkt am Rande des Naturschutzgebietes „Leidingshofer Tal“ führt der Frankenweg nach Unterleinleiter mit seinem beiden Pfarrkirchen und dem Schloss. Über den Hummerstein (markanter Aussichtsfelsen) verläuft die Strecke weiter zum Luftkurort Streitberg mit den beiden Burgruinen Streitberg und Neideck, dem Ammonitenmuseum, der Pilgerstube und der Binghöhle. Von hier aus sind es noch 6 km bis nach Muggendorf, dem ältesten Touristenort der Fränkischen Schweiz mit Modelleisenbahnmuseum und Museumsbahn. Quartiermöglichkeiten sind in Veilbronn, Streitberg und Muggendorf.

Muggendorf – Pottenstein = 24 km

Über Engelhardsberg führt der Frankenweg nun zur Schottersmühle und Behringersmühle wo sich vier Täler treffen und hinauf nach Gößweinstein, dem Wallfahrerzentrum der Region mit berühmter Balthasar-Neumann-Basilika. Sehenswert außerdem: die Burg Gößweinstein mit herrlichem Ausblick und das fränkische Spielzeugmuseum. In Tüchersfeld steht das Fränkische Schweiz- Museum als markante Sehenswürdigkeit am Wegesrand. Ein Besuch lohnt sich allemal. Nach Pottenstein sind es von hier aus noch 5 km. Der viel besuchte Luftkurort hat dem Wanderer auf der „Erlebnismeile“ einiges zu bieten: Sommerrodelbahn, Burgmuseum, Teufelshöhle, Brauereimuseum, um nur die wichtigsten zu nennen. Quartiermöglichkeiten sind in Behringersmühle, Gößweinstein, Tüchersfeld und Pottenstein.

Pottenstein – Egloffstein = 25 km

Vorbei an der Schüttersmühle, dem Gründungsort des Fränkische Schweiz – Verein, der mit seinem 44 Ortsgruppen die Wanderwege der Region betreut, führt der Frankenweg nach Kirchenbirkig und Leienfels (Aussichtsplattform) nach Obertrubach, dem Kletterzentrum der Region und weiter über Hundsdorf und dem Signalstein (Aussichtsfelsen) nach Egloffstein, das von seiner Burg malerisch überragt wird. Quartiermöglichkeiten sind in Schüttersmühle, Kirchenbirkig, Leinenfels, Obertrubach und Egloffstein.

Egloffstein – (Weißenohe) Lillinghof = 21 km

Durchs Todtsfeldtal führt der Frankenweg nach Thuisbrunn, das malerisch auf der Höhe liegt, bewacht von der alten Burgruine. Hohenschwärz die nächste Station ist bekannt wegen ihrer Brauereitradition. Durch den Buchwald (Trimm-Pfad) geht der Weg weiter nach Gräfenberg, einer Kleinstadt mit mittelalterlicher Bausubstanz und weiter nach Weißenohe mit einer ebenfalls bekannten Klosterbrauerei und der Dientzenhofer-Pfarrkirche. Über Dorfhaus erreicht man die bekannten Sinterstufen im Lillachtal – ein einzigartiges Naturdenkmal. Dem Flusslauf folgend erreicht man die Lillachquelle und kommt über Oberrüsselbach nach Lillinghof auf der Albhochfläche. Ab hier übernimmt der Fränkische Albverein die Betreuung des Frankeweges der über Schnaittach weiter nach Hersbruck etc. führt. Quartiermöglichkeiten sind in Gräfenberg und Weißenohe.

Homepage: Der Frankenweg - Wandern in der Fränkischen Schweiz

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Der Tipp wurde von Thorsten am 26. 05. 2008 hinzugefügt

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