Panoramawanderweg Wandern im Taubertal
Der Panoramawanderweg löst die bisherige Durchwanderung des Taubertals auf dem Europäischen Fernwanderweg E8 oder dem Main-Donau-Wanderweg ab. Der Panoramawanderweg orientiert sich an den Qualitätskriterien "Wanderbares Deutschland". Bei der Streckenführung wurde auf naturnahe Wege, auf Fernsichten und Besonderheiten in Flora und Fauna geachtet. Deshalb mussten einige Abschnitte der bisherigen Streckenführung verlegt werden. Möglich war dies durch die Unterstützung des Deutschen Wanderverbands und entsprechend ausgebildeter Wegebestandserfasser.
Die Durchwanderung des "Lieblichen Taubertals" ist in fünf Etappen eingeteilt. Die Etappen sind zwischen 21 und 31 Kilometer lang. Wer sich am Tag zwischen den Wanderstrecken mehr Zeit in den Burgen, Schlössern oder Museen nehmen möchte, kann auch Zwischenübernachtungen einlegen. Diese sind etwa in der Mitte der jeweiligen Etappe möglich. Auf der Panoramawanderung lernen Feriengäste sowohl die Sehenswürdigkeiten als auch die Landschaft des Taubertals kennen. Am Abend wird den Gästen empfohlen, in Landgasthöfe, gastronomische Betriebe oder Hotels einzukehren. Dort wartet dann ein Taubertaler Wein oder ein im Taubertal gebrautes Bier zur Stärkung.
Die einzelnen Etappen tragen kennzeichnende Zwischenüberschriften. So ist der Abschnitt von Rothenburg ob der Tauber bis Creglingen mit "Durchs Tal der Mühlen" überschrieben. Von Creglingen bis Bad Mergentheim wurde die Etappe "Schlösser, Wald und Wein" getauft. Zwischen Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim heißt es "Zu Bocksbeuteln und Madonnen" und zwischen Tauberbischofsheim und Wertheim "Terrassen im Buntsandstein". Die Schlussetappe von Wertheim bis Freudenberg trägt den Titel "Burgruinen säumen den Main". Mit diesen ergänzenden Bezeichnungen wird dem Wanderer bereits zum Auftakt gesagt, welche Besonderheiten ihn auf der vor ihm liegenden Wanderung erwarten.
Der Panoramawanderweg ist mit einem eigens dafür entwickelten Signet ausgeschildert. Das Signet ist in roter Grundfarbe und zeigt einen weißen Wanderschuh. Die Markierungen wurden nur dort angebracht, wo vom bisherigen E8 oder Main-Donau-Wanderweg abgewichen wird. Mit dieser schonenden Ausschilderung wird auch auf Naturbelange Rücksicht genommen.
Für die Rückfahrt zum Ausgangsort werden Bus- und Bahnverbindungen empfohlen. Entsprechende Hinweise sind im Informationsprospekt festgehalten. Hilfreich ist auch hier das neu entwickelte Busrufkonzept der Stufe 3 des Main-Tauber-Kreises, welches auch an Samstagen und Sonntagen beispielsweise Busverbindungen im südlichen Taubertal nach Rothenburg ob der Tauber vorsieht.
Im Wettbewerb von 200 nationalen und internationalen Wandertouren erreichte das "Liebliche Taubertal" bei der Wahl der Wandertouren mit dem "Panoramaweg Taubertal, 4. Etappe" zwischen Tauberbischofsheim und Wertheim in der Kategorie Deutschland einen den 9. Platz. Sieger wurde der "Malerweg, 5. Etappe" in Sachsen. Bei den Touren in Baden-Württemberg musste sich die Taubertal-Tour lediglich der "Wutachschlucht" geschlagen geben, die in der Gesamtwertung auf Platz zwei landete.
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Der Tipp wurde von Redaktion am 29. 11. 2008 hinzugefügt
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Kommentare
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Anspruch und Wirklichkeit |
| So ehrenwert die \"schonende\" Beschilderung auch ist: Wenn die Markierung des alten E8 inzwischen völlig verschwunden ist, wie das zwischen TBB und Gamburg der Fall ist, wird das Wandern mühsam! An jeder Kreuzung in der Karte den richtigen Weg suchen macht keinen Spaß. Ich kenne die Kriterien für die Preisverleihung nicht, aber für mich war der Weg diese Woche mehr Frust als Lust - schade, denn das Taubertal an sich ist eine (Wander-)reise wert! |
| Geschrieben von Wandervogel am 24. May 2009 |
Beschilderung des Taubertalpanoramawegs |
| Auch wir hatten mit der "schonenden Beschilderung" so unsere Probleme. Vielfach sind die Schilder großzügig da angebracht, wo Zweifel eigentlich nicht möglich sind und fehlen dafür an kritischen Punkten. Der HIKELINE Wanderführer erwies sich eher als hinderlich, da er vor der Streckenverlegung erstellt worden war. Aber auch die Kosmos Wanderkarte war nicht immer hilfreich. Vor Wertheim, als wir uns kurz vor dem Tagesziel wähnten, wurden wir von den Signets erst noch über den Berg geschickt. Durch diesen Umweg hatten wir weniger Zeit für das schöne Wertheim. - Trotz dieser Ärgernisse: Es war eine wunderschöne, abwechslungsreiche Tour, die wir nicht missen möchten! |
| Geschrieben von Kerrin am 09. August 2011 |
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Anspruch und Wirklichkeit
Beschilderung des Taubertalpanoramawegs